Cusco
liegt im südöstlichen Teil
der Anden Perus im Tal des Huatanayflusses, auf 3360 Metern über
dem Meeresspiegel.
Die sagenumwobene
Hauptstadt des Inkareiches ist auch bekannt als archäologische Hauptstadt Südamerikas.
Der Besuch dieser historischen Stätte ist eine unvergessliche
Erfahrung, die Einblick in viele der Mysterien der Inkas gibt,
denn Cusco galt als Zentrum oder "Nabel" der Andenwelt.
Die Geschichte
der kaiserlichen Stadt geht der Legende nach auf das 11. oder
12. Jahrhundert zurück,
als der erste Inka, Manco Capac, Cusco auf Befehl des Sonnengottes
gründete. Am 23. März 1534 erklärte Francisco Pizarro
die spanische Gründung Cuscos.
Heute
ist Cusco eine weltoffene Stadt, die Besucher mit ihrer einzigartigen
Atmosphäre einfängt.
Im Stadtbereich stehen präkolumbianische Monumente wie der
Qorikanacha (Sonnentempel), der Ajlla Wasi, der Amaru Kancha (Schlangenzaun)
und der Kiswar Kancha in perfekter Harmonie neben den Juwelen der „mestizaje“ (einer
Mischung des Spanischen und des Landestypischen) wie der Kathedrale,
der Kirche und dem Konvent von La Merced, sowie dem Tempel von
San Blas.
Die Stadt
ist umgeben von beeindruckenden archäologischen Überresten wie der Festung von Saqsayhuaman,
dem Q'enqo (Labyrinth), einer Zeremonie- und Kultstätte der
Pachamama (Mutter Erde), dem Puca Pucara (Rotes Fort) und dem Tambomochay,
den Inkabädern zur Ausübung des Wasserkultes.
Der einzigartige
Festungskomplex Sacsayhuamán
erhebt sich im Norden Cuzcos. Blöcke von zyklopischen Ausmaßen
bilden eine dreifache Zickzackmauer. Mannshohe Steinquader - der
schwerste von allen wiegt 200 Tonnen - wurden millimetergenau eingepasst
und ohne Mörtel übereinander geschichtet, was eine erdbebensichere
Bauweise ergab. Alljährlich wird am 24. Juni in der Ruinenanlage
das Fest Inti Raymi (Fest der Sonne) begangen, das noch aus Inka-Zeiten überliefert
ist.
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