Sobrebarriga (Kolumbien)
RIESENROULADE MIT ZWIEBELN
Für 4 Personen
Eine 1 kg schwere Scheibe Roastbeef
1 ½ Teelöffel Salz
Frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
3 Eßlöffel Olivenöl
1 Tasse grobgehackte Zwiebeln Tasse dünngeschnittene Staudensellerie
½ Teelöffel feingehackter Knoblauch
1¼ l Wasser
1 Teelöffel gemahlener Kreuzkümmel
Den Bratofen auf Mittelhitze (175°) vorheizen.
Einige Prisen Pfeffer und 1 Teelöffel Salz auf beiden Seiten des
Fleisches verreiben. Es dann mit dem Faserverlauf aufrollen und einmal
in der Mitte sowie an beiden Enden zubinden. In einer schweren, feuerfesten
3 bis 4 l Kasserolle 2 Eßlöffel Öl über starker
Temperatur erhitzen, bis es leicht raucht, und darin die Fleischrolle
allseitig anbräunen. Gegebenenfalls die Temperatur herunterschalten,
damit nichts anbrennt. Man hebt das Fleisch nun heraus auf eine Platte
und gibt Sellerie,Knoblauch sowie ½ Tasse Zwiebeln zu dem restlichen
Öl in die Kasserolle. Alles zusammen bleibt 5 Minuten unter gelegentlichem
Rühren auf mäßiger Hitze, bis es weich, aber noch nicht
braun ist. Dann das Fleisch wieder in den Topf zurücklegen, den
Bratensaft, der sich auf der Platte angesammelt hat, sowie das Wasser
dazu gießen und auf starker Hitze zum Kochen bringen. Dann zudecken
und für 2 Stunden in den Bratofen stellen. Das Fleisch soll sich
zum Schluß ohne jeden Widerstand mit einer Messerspitze einstechen
lassen. Wenn die Kasserolle herausgenommen ist, erhöht man die
Bratofen-Temperatur auf 200°.
Das restliche Öl (1 Eßlöffel in einer Pfanne von 15
cm bis 20 cm Durchmesser über mäßiger Temperatur erhitzen
und darin die restliche ½ Tasse Zwiebeln, Kümmel und ½
Teelöffel Salz 3 Minuten lang unter gelegentlichem Rühren
dünsten. Diese Mischung wird auf dem Fleisch verteilt, das noch
einmal für 15 Minuten in den Ofen kommt, bis die Zwiebeln leicht
gebräunt sind. Zum Servieren die Rolle in ½ cm dicke Scheiben
schneiden und dekorativ auf einer vorgewärmten Platte arrangieren.
Man gießt den Bratensaft über die Scheiben und trägt
sofort auf. Sobrebarriga kommt traditionsgemäß oft mit papas
chorreadas auf den Tisch.
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