Pastelitos de Mil Hojas (Argentinien)
TAUSEND-BLÄTTER-GEBÄCK
Für 18 Stück
DER TEIG
400 g Mehl
170 g Butter, gekühlt und in kleine Stücke geschnitten
¼ Teelöffel Salz
2 Teelöffel frisch ausgepreßter Zitronensaft
2 Eigelb
¼ l Eiswasser
125 g Butter, zerlassen und abgekühlt
50 g Mehl
300 g Quittengelee, mit Tasse Muskatellerwein verrührt
DER TEIG: Mehl, 170 g Butter sowie Salz in einer großen
Rührschüssel vermengen und zwischen den Fingerspitzen verreiben,
bis ein krümeliges Gemisch entstanden ist. Langsam den Zitronensaft
und ein Eigelb nach dem anderen dazu kneten. Dann wird das Wasser in 4
kleinen Portionen hineingearbeitet. Sobald das Wasser absorbiert und der
Teig ziemlich glatt ist, legt man ihn auf eine leicht bemehlte Arbeitsplatte.
Jetzt 10 Minuten lang folgendermaßen kneten: von oben auseinander
drücken, zusammen falten, wieder von oben drücken und so weiter,
bis er vollkommen glatt und sehr elastisch ist.
Mit einem trockenen Handtuch bedecken und 20 bis 30 Minuten ruhen lassen.
Dann den Teig mit dem bemehlten Nudelholz zu einer Fläche von etwa
80 mal 80 cm ausrollen. Das Quadrat gleichmäßig mit einem Teil
der zerlassenen Butter bepinseln und die Butter dünn mit etwas Mehl
bestäuben. Man zerreibt das Mehl mit der flachen Hand zart auf dem
Teig, bis er die Butter aufgesaugt hat und der Teig wieder trocken aussieht.
Dann wird er über die Mitte zu einem Rechteck gefaltet, das man wieder
mit Butter bestreicht, bemehlt und reibt, bis die Butter absorbiert ist.
Aus dem Rechteck ein Quadrat (etwa 40 mal 40 cm) falten, aus dem Quadrat
wieder ein Rechteck und schließlich abermals ein Quadrat (20 mal
20 cm) - und jedesmal die immer kleiner werdende Oberfläche wie beschrieben
behandeln. Dann die Arbeitsplatte neu bemehlen und den Teig wieder ausrollen.
Er muß so groß werden, dass man aus ihm ein exaktes Quadrat
mit genau 36 cm Seitenlänge herausschneiden kann. Dieses große
Teigquadrat schneidet man in 36 kleine Quadrate.
Auf 18 davon wird in die Mitte l Teelöffel Quittenfüllung gegeben.
Den Teig um den Gelee herum leicht mit kaltem Wasser anfeuchten. Dann
jedes gefüllte Quadrat mit einem der anderen 18 Quadrate belegen
- und zwar so, dass die Teigecken einen achtzackigen Stern bilden.
DIE GLASUR
200 g Zucker
¼ Tasse Wasser
½ Teelöffel Vanille-Extrakt
Pflanzenfett zum Ausbacken
DIE GLASUR: Zucker und Wasser in einem kleinen Topf glattrühren
und über starker Hitze unter ständigem Rühren zum Kochen
bringen. Dann ohne Rühren kochen lassen, bis ein Tropfen der Glasur,
den man in Eiswasser fallen läßt, sofort zu einem dicken
Faden geliert. Dann kann der Topf vom Herd genommen und der Vanille-Extrakt
hinein gerührt werden. Während man die pastelitos ausbäckt,
muß die Glasur zugedeckt und warm gehalten werden.
Zwei gleichgroße Mengen Pflanzenfett in zwei Friteusen oder schweren
Kasserollen auslassen. Das Fett soll in jedem Gefäß 7 cm
bis 8 cm hoch stehen. Beide Portionen gleichzeitig erhitzen - eine auf
80°, die andere auf 200°.
So viele pastelitos, wie in einer Lage Platz haben, für 3 bis 4
Minuten in das schwächer erwärmte Fett legen und währenddessen
ein- oder zweimal mit dem Fett begießen. Der Teig soll noch nicht
braun werden. Wenn sich die „Blütenblätter" ein wenig
öffnen und voneinander lösen, werden die Gebäckstücke
sofort mit einem Schaumlöffel in das heiße Fett gehoben.
Hier müssen sie auf jeder Seite 2 Minuten ausbacken, bis sie goldbraun
sind. Man läßt sie dann auf Küchenkrepp abtropfen, taucht
sie mit der Zange in die heiße Glasur und gibt sie auf eine Kuchenplatte.
Sie werden bei Zimmertemperatur serviert.
ANMERKUNG: Pastelitos ohne Glasur mit Fleisch- oder Fischfüllungen
eignen sich gut als Vorspeise.
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