Bobó (Brasilien)
HUMMERKRABBEN IN
TOMATENSAUCE MIT YUCA

 

Für 6 Personen

¼ l Olivenöl
1 Tasse grobgehackte Zwiebeln
1 Tasse grob gehackte grüne Paprikaschoten
1 kg Tomaten, gehäutet, entkernt und grob zerhackt
(siehe salsa cruda)
1 ¼ kg yuca, geschält und in ½ cm große Würfel geschnitten; ersatzweise Kartoffeln
1 l Kokosnuß-Milch, aus 2 Kokosnüssen und 1 l Wasser oder frischer Milch hergestellt
1 kg rohe Hummerkrabben, ausgelöst und vom Darmstrang befreit
2 Eßlöffel dendê-Öl, wenn erhältlich; ersatzweise normales Speiseöl
2 Teelöffel Salz
¼ Teelöffel frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
¼ Tasse frischer gehackter Cilantro, ersatzweise Petersilie

 

In einer schweren Pfanne von 25 cm bis 30 cm Durchmesser die Hälfte des Olivenöls erhitzen, bis es leicht raucht. Darin ½ Tasse zerhackte Zwiebeln und ½ Tasse zerhackte Paprikaschoten über Mittelhitze 4 oder 5 Minuten rühren, bis sie weich sind. Yuca sowie die Hälfte der zerhackten Tomaten dazu rühren, die Pfanne zudecken und 30 Minuten auf schwacher Hitze lassen. Dann ¾ l Kokosnuß-Milch ausgiebig mit dem Pfanneninhalt verrühren, wieder zudecken und 1 Stunde so schwach wie möglich kochen lassen. Währenddessen gelegentlich umrühren und die yuca-Stückchen immer etwas mehr mit dem umgedrehten Löffel zerdrücken, bis ein grobes Püree entstanden ist. Zur Seite stellen.

Das restliche Öl in einer anderen Pfanne von 25 cm bis 30 cm Durchmesser über mäßiger Temperatur erhitzen. Darin die restlichen Zwiebeln und die restlichen Paprikaschoten 5 Minuten dünsten, bis sie weich, aber noch nicht braun sind. Nun gibt man die Hummerkrabben dazu und verrührt sie 2 Minuten mit dem Gemüse. Sobald sie sich rosa verfärbt haben, kommen die restlichen zerhackten Tomaten und ¼ l Kokosnuß-Milch hinzu. Das Ganze muß zugedeckt 10 Minuten lang schwach kochen, wird dann mit der yuca-Mischung übergossen und mit dendê-Öl, Salz sowie Pfeffer gewürzt. Nach 2 oder 3 Minuten, wenn alles wieder gut durchgewärmt ist, rührt man den Cilantro hinein und schmeckt ab. Bobó wird sofort heiß serviert nach Belieben mit pirão de arroz als Beilage.


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